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Ärztemangel im Osten
Im Osten ist es immer schwerer einen Arzt zu finden, denn es herrscht momentan ein Ärztemangel. Viele praktizierende Ärzte gehen in Ruhestand, ohne einen Nachfolger gefunden zu haben. Die Suche nach einem Nachfolger ist schwierig, da viele junge Ärzte etwas Neues, Eigenes aufbauen möchten und zusätzlich bemängeln viele Mediziner der neuen Generation, dass der Osten kein guter Standort für eine Praxis ist.
Man verdient zu wenig und daher ist es ihnen zu risikoreich im Osten Deutschlands sesshaft zu werden. Die Skepsis der angehenden Ärzte bestätigt auch Heelemann: «Der Osten steht eben strukturell nicht so da wie beispielsweise Bayern oder Baden-Württemberg»,
Oftmals kommen die Medizinstudenten nur in den Osten, da der Numerus Clausus niedriger ist und die eigene Wohnung während dem Studium auch für einen wesentlich günstigeren Preis zu haben ist. Nach dem langwierigem Studium zieht es die Meisten jedoch zurück in ihre Heimat oder einen Ort, wo die Gehaltsaussichten lukrativer sind als im Osten.
Der Ernst der Lage wird deutlich durch das aufkommende Interesse, der regional beschäftigten Politiker, an dieser Angelegenheit. << Die Politik hat das Problem des Ärztemangels erkannt>>, berichtet SPD-Bundestagsabgeordneten Marko Mühlstein: Ein möglicher Lösungsweg, könnte ein Landesstipendium darstellen, welches die Medizinstudenten dazu verpflichtet nach dem Abschluss noch einige Zeit im Osten zu bleiben.
Doch trägt die vorgeschlagene Maßnahme, die Verpflichtung der jungen Ärzte, dazu bei, dass diese auch nach ihrer Pflichtarbeitszeit auf den Geschmack gekommen sind und im Osten bleiben? Oder ob das Gegenteil auslöst wird und die neue Generation, dann erstrecht vom Fernweh gepackt wird? Die Frage kann so schnell wohl keiner beantworten.
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